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Nochmals: Herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse!
Vertrauen stärken, Zukunft gestalten: Russlanddeutsche in der politischen Mitte
Erfolgreiche Veranstaltung des „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“ in Berlin
Für den 6. Dezember 2025 hatte das „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“ in der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) unter dem Motto „Vertrauen stärken, Zukunft gestalten: Russlanddeutsche in der politischen Mitte“ nach Berlin zu einer spannenden Veranstaltung eingeladen. Viele interessierte Teilnehmer fanden den Weg ins Konrad-Adenauer-Haus, die Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands, bzw. loggten sich mit ihren digitalen Endgeräten in die hybride Sitzung ein.
Nach der Eröffnung durch die Netzwerkvorsitzende, Albina Nazarenus-Vetter, richteten der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Carsten Linnemann MdB, (digital) und der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister MdL, ermutigende Grußworte an die Anwesenden, darunter vor allem Vertreter aus der Kultur- und Integrationsarbeit sowie CDU-Aussiedlerbeauftragte auf kommunaler und Landesebene.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie die politische Teilhabe der Deutschen aus Russland verbessert werden kann, die zwar als Deutsche nach Deutschland kommen, aber dennoch in ihrem Beheimatungsprozess zu den zahlenmäßig bedeutendsten Zuwanderungsgruppen des Landes zählen.
Dominik Hirndorf, Referent für Wahl und Sozialforschung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), stellte zentrale Ergebnisse der KAS-Studie „Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund“ vor und war anschließend gemeinsam mit der Autorin Ira Peter Gast des Talks „Russlanddeutsche im politischen Diskurs: Wahlverhalten, Identität und Perspektiven“. Die Moderation übernahm Dietmar Schulmeister. Im Anschluss nutzten die Teilnehmer intensiv die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen. Unter "Mehr zum Thema" finden Sie die Präsentation der Studienvorstellung von Dominik Hirndorf (KAS).
Am Nachmittag folgte ein Workshop unter dem Titel „Aussiedlerpolitik mitgestalten – Perspektiven für 2026“. In Kleingruppen wurde unter Anleitung von Medina Schaubert und Katharina Haupt mit Blick auf die kommenden Kommunal- und Landtagswahlen an konkreten Fragen zu Erwartungen, relevanten Themen und Strukturen in der Politik sowie zu passenden Formaten gearbeitet.
Die Ergebnisse sollen zu Jahresbeginn 2026 in einer Videokonferenz nochmals evaluiert und dann in die anstehenden Wahlkämpfe eingebracht werden.
Primas: Positives Signal für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten
BKGE wieder „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“
Zum Beschluss der Rückbenennung des BKGE in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ durch das Bundesinnenministerium erklärt der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas:
Mit der Rückbenennung des Oldenburger BKGE in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den deutschen Heimatvertriebenen, den Aussiedlern und Spätaussiedlern, aber auch den deutschen Minderheiten in den Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas ein positives Signal gesendet. Dieser Schritt zeigt, dass die Geschichte, Kultur und Identität dieser Gruppen weiterhin einen festen Platz in unserer gemeinsamen Erinnerungskultur einnehmen.
Die jetzt wiederhergestellte Namensgebung des Instituts – Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – ist historisch wie rechtlich begründet und entspricht dem bundesgesetzlichen Auftrag nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes, das die Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen, die Förderung wissenschaftlicher Forschung in diesem Bereich sowie die Weiterentwicklung der Kulturleistungen fordert und fördert.
Die Rückbenennung setzt zudem konsequent das um, was CDU und CSU bereits im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2025 gefordert haben. Darüber hinaus entspricht sie dem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung enthaltenen Bekenntnis, dass das kulturelle und geschichtliche Erbe der Heimatvertriebenen, Aussiedler sowie der deutschen Minderheiten Teil der gesamtdeutschen Geschichte ist.
Die UdVA wird sich dafür einsetzen, dass diese richtungsweisende Entscheidung in der praktischen Arbeit des Instituts und seiner Kooperation mit Verbänden, Forschungseinrichtungen und Kulturschaffenden in Deutschland und ganz Europa nachhaltig Wirkung zeigt.
40 Jahre Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen
Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, MdL, nahm an der feierlichen Jubiläumsveranstaltung der Landsmannschaft der Wolgadeutschen e.V. teil und hielt die Festrede zum 40-jährigen Bestehen der Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen (ehemals Arbeitskreis der Wolgadeutschen).